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Die Menschen die ich losgelassen habe und warum es richtig war

Es gibt einen Unterschied zwischen Menschen die gehen und Menschen die man loslässt. Beides tut weh. Aber nur eines davon ist eine Entscheidung.

Ich habe Menschen losgelassen. Bewusst. Einen nach dem anderen. Nicht in einem grossen dramatischen Moment, sondern leise. Mit der Zeit. Weil ich irgendwann gemerkt habe dass manche Verbindungen mich nicht tragen, sondern ziehen.

Das klingt klar wenn man es so schreibt. Im echten Leben ist es das nicht.

Weil man sich fragt: Bin ich zu empfindlich? Erwarte ich zu viel? Vielleicht liegt es an mir. Diese Gedanken kenne ich gut. Ich habe sie lange geglaubt.

Aber dann gab es Momente die so deutlich waren dass ich nicht mehr wegschauen konnte. Menschen die mir ins Gesicht sagten dass ich übertreibe. Die lachten wenn ich versuchte zu erklären was ich durchmache. Die mich kleinmachten, nicht laut und nicht böse, sondern so beiläufig dass es fast schlimmer war. Als wäre ich selbstverständlich nicht ernst zu nehmen.

Ich habe damals noch erklärt. Noch versucht. Noch gehofft.

Irgendwann habe ich aufgehört zu hoffen dass sie mich verstehen. Nicht weil ich verbittert war. Sondern weil ich gemerkt habe dass manche Menschen gar nicht verstehen wollen. Und dass das nichts mit mir zu tun hat.

Loslassen bedeutet nicht vergessen. Es bedeutet nicht dass alles schlecht war. Es bedeutet dass ich entschieden habe wo meine Energie hingeht. Und dass Menschen die mir nicht glauben, die mich nicht sehen, die meinen Schmerz als Show abtun, diese Energie nicht bekommen.

Das Loslassen war einsam. Ehrlich gesagt war es eines der einsamsten Dinge die ich je getan habe. Weil man danach nicht automatisch neue Menschen hat. Man hat einfach Stille.

Aber diese Stille war besser als der Lärm davor.

Aber diese Stille war besser als der Lärm davor.

Mit der Zeit habe ich gemerkt was echte Verbindung bedeutet. Menschen die bleiben wenn es schwer wird. Die nicht erklären müssen warum sie glauben, die einfach glauben. Die fragen wie es dir geht und wirklich zuhören.

Diese Menschen sind selten. Aber sie existieren.

Wenn du gerade überlegst ob du jemanden loslassen sollst, dann frag dich nicht ob du es kannst. Frag dich wie du dich nach jedem Treffen fühlst. Leichter oder schwerer. Gesehen oder klein. Gestärkt oder erschöpft.

Die Antwort weisst du bereits.

Loslassen ist kein Versagen. Es ist Selbstrespekt. Und manchmal ist es das Mutigste was du für dich tun kannst.

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