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Vertrauen. Ein leiser Anfang.

Bevor du irgendjemand anderem vertrauen kannst, musst du lernen, dir selbst zu vertrauen. Und das ist der schwerste Weg von allen.

Das Ego meldet sich. Der Zweifel klopft an. Immer dann, wenn du anfängst, dir selbst näherzukommen, mischen sie sich ein und machen den Prozess schwerer als er ohnehin schon ist.

Und so tun viele von uns das, was einfacher erscheint: Wir suchen das Vertrauen ausserhalb. Bei Freunden. Bei der Familie. Bei Kollegen. Wir geben anderen das, was wir uns selbst noch nicht geben können.

Als Kind war das noch anders. Da hat man den Eltern bedingungslos vertraut. Ohne Fragen. Ohne Zweifel. Einfach so. Doch mit der Zeit verändert sich das. Man wird enttäuscht. Man versteht es nicht, weil man zu klein ist, um es wirklich zu begreifen. Man spürt den Schmerz, aber man kann ihn nicht benennen. Er sitzt einfach da, tief innen, still und namenlos.

Irgendwann versucht man es bei Freunden. Und vielleicht wird man wieder enttäuscht. Dieses Mal aber ist der Schmerz vertraut. Und erst jetzt, in diesem Moment, kann man ihm einen Namen geben.

Das Vertrauen geht verloren. Das Urvertrauen. Nicht nur in Menschen, sondern ins Leben selbst. Und genau dazwischen, in diesem Raum zwischen Verlust und Sehnsucht, liegt der tiefste Schmerz.

Das Urvertrauen ins eigene Leben wiederzufinden ist kein leichter Weg. Es braucht Zeit. Es braucht Mut. Es braucht die Bereitschaft, immer wieder anzufangen, auch wenn es wehtut.

Aber jeder kleine Schritt zählt. Jeder Moment, in dem du dir selbst glaubst. Jeder Atemzug, in dem du dem Leben ein kleines bisschen mehr vertraust als gestern.

Das Urvertrauen ist nicht verloren. Es wartet auf dich. Leise. Geduldig.

Das Urvertrauen ist nicht verloren. Es wartet auf dich. Leise. Geduldig. So wie du es einmal warst.

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